08.01.2019 Von Challapata nach Sucre

Die Unterkunft war für den Preis ganz OK. Das Frühstück am Morgen recht übersichtlich, aber wir hatten ja sowieso noch einen Plan. Wir wollten am Morgen schauen ob die Dame wieder da ist am Busbahnhof und ihre leckeren Krapfenkuchen verkauft. Ich wollte schon an den Ständen vorbei fahren, da kam von hinten die Order anzuhalten. Habe ich sofort umgesetzt und wir sind zu den Ständen. Ich fand an einem Stand, dass mir der Kochtopf bekannt vor kommt, dort gingen wir hin. Wir bestellten uns je einen der leckeren Kuchenteilchen und waren um drei Jahre zurückversetzt. Die Kuchen schmeckten genauso wie erwartet und nebenan wurde auch wieder der Bus nach Oruro ausgerufen. Ich suchte dann das Bild von vor drei Jahren im Handy, schaute es an und sah, dass die junge Frau die heute hier den Stand machts auch vor drei Jahren schon dabei war. Als ich ihr das Bild zeigte lachte sie sofort und sagte, dass sie es sei mit ihrer Cousine, die heute leider krank sei. Wir verabschiedeten uns anschließend und ließen der Cousine Grüße ausrichten. Ein tolles Erlebnis hier nochmal solche Kuchen zu essen. Dann ging es durch die Berge Richtung Potosi. Die Landschaft war atemberaubend und durch riesige Wassermassen gezeichnet. Um Potosi führte dann zum Glück eine Umgehungsstraße herum, so dass wir nicht durch den ganzen Ort durch mußten. Das kommt dann in zwei Tagen auf dem Weg nach Tupiza. Auch von Potosi nach Sucre war die Landschaft recht interessant. Am Ortseingang haben wir gleich wieder vollgetankt. Durch die Stadt ging es dann nach oben zur Unterkunft. Diese liegt genau richtig in der Altstadt. Genau gegenüber befindet sich eine Wäscherei, so können wir wieder Wäsche waschen lassen. Meine Jeans und Innenjacke vom Motorradanzug hatte es auch nötig und so kamen dann schnell 3,5 Kilo zusammen. Dann ging es noch in die Stadt, ein Kaffee mußte erstmal her und ein paar Kekse. Dann schlenderten wir so durch die Gassen und Märkte. Das Abendessen gab es heute an kleinen Ständen, absolut lecker. Ich war mit 9 Bolivianos satt, dass sind etwa 1,14 €. So kann man auch gut und kostengünstig satt werden. Auf dem Heimweg trafen wir noch einen jungen Argentinier der eine Unterkunft suchte. Unsere scheint ausgebucht und war außerdem zu teuer für ihn. ich suchte daraufhin in Hostelworld und fand gleich das, welches er eigentlich auch suchte, wohl aber nicht gefunden hatte. Er freute sich riesig, den dort wohnen wohl auch zwei Norwegerinnen die er kennt. Wir hatten ein kleines Stück gemeinsamen Weg, dabei erzählte er von ungemein vielen Travelerbekanntschaften unter anderem war er auch schon mal in der Nähe von Hamburg. Heute morgen sind wir auf ca. 3600 m üNN. gestartet, dann über 4400 m Höhe gefahren und nun auf 2800 m üNN. angekommen. das Atmen fällt tatsächlich leichter. Es waren 350 km  die wir locker in 5 Stunden abspulen konnten. 

Der Stand wie vor drei Jahren.
Die sind soooo lecker!

Nach wo gehen wir heute hin.
Was ist das denn für eine Schweinerei!






Tolle Farben.


Wieder Kurven ohne Ende!

Markttreiben in Sucre.
Sucre bei Nacht!

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