17.12.2018 Von Carhuaz nach Huanuco

Nach einem guten Frühstück verließen wir Eda und machten uns auf den Weg nach Huaraz. Dort so sagte Eda, sollen wir bei dem Touristenoffice nach dem Straßenzustand nach Huanuco fragen. So machten wir es auch. Die freundliche Polizistin dort erklärte uns, dass die Straße bis Union hervorragend sei und der Rest gut zu fahren sei. Also machten wir uns auf den Weg. Für die 340 km sollten wir gut 4,5 Stunden brauchen. Also Moped vollgetankt! Dann schnell noch die Getriebeöleinfüllschraube nachgezogen, da hat BMW in Cuenca geschlampt, sie ließ immer etwas Öl raus. Dann ging es die ganze Zeit erstmal weit über 3600 m Höhe bis wir dann die höchste Stelle mit ca. 4700m üNN. überquerten. Die Straße ließ sich gut fahren und wir kamen gut voran. Das Navi blieb mit der Ankunftszeit relativ konstant. Es kam nur etwa einen viertel Stunde hinzu, weil wir Regenzeug überziehen mußten. Dann wollten wir endlich mal wieder Mittag machen. In dem ersten Ort gefiel es mir nicht so gut, so hielten wir dann in Villa Union an. Dort sind wir in ein total kleines Restaurant gegangen, wo sonst nur Einheimische essen. Wir setzten uns und bestellten Almuerzo. Es gab Suppe und dann hatten wir Pollo gewählt und bekamen noch einen Tee dazu. Für uns beide hat es 3,16 € gekostet. Dann zeigte dass Navi uns eine Ankunftszeit von 17:15 Uhr an. Die Teerdecke verschwand aber die Straße ließ sich noch recht gut fahren. Gut 140 km standen noch an. Dann kam mal wieder eine Baustelle, gut 20 Minuten haben wir dann hier gestanden. Wir wollten gerade anfahren da brausten schon zwei verrückte los, ich ärgerte mich höllisch über die Beiden. Den dritten hatte ich noch im Nacken, ließ ihn aber auch vorbei, weil mir der Untergrund hier zu weich war. Die Drei lieferten sich dann auf der Schotterpiste ein Rennen. Die Frau an der Baustellen Absperrung hatte zwar noch etwas von Asphalt erzählt, aber dass war wohl Zukunftswunsch. Die Straße nahm wieder rapide in der Qualität ab. Die Teerdeckenabschnitte verschwanden komplett und es wurde wieder richtig schei…! Natürlich kam auch wieder Regen dazu. Das Navi zeigte nun schon eine Ankunftszeit von 18:00 Uhr an und es sollten immer noch fast 80 Kilometer sein. Es ging bergauf und bergab auf totaler schlechter Strecke. Ich hatte die Nase mehr als voll. Das Navi zeigte immer noch 34 Kilometer und inzwischen eine Ankunftszeit von 18:45 Uhr an. Mein Frust stieg ohne Ende, der dritte Tag in Folge der spät endete. Die letzten Kilometer war dann nur noch Staub auf der Straße, bzw. dem Schotter, und wir wurden ständig überholt und konnten fast nichts mehr sehen, geschweige denn atmen. Gegen 18:55 Uhr kamen wir dann an der Stelle an, wo das Hotel sein sollte. Die Straße vor dem Hotel war eine Baustelle ohne jegliche Möglichkeit der Anfahrt. Selbst zu Fuß war es sehr eng. Die letzetn zwei Meter vor dem Eingang dann auch noch dicker fetter Lehm. Das Motorrad konnten wir in der Nähe in einer Garage gut unterstellen. Beim Gepäck wurde uns anstandslos geholfen. Da wir nachmittags bereits etwas gegessen hatten, verzichteten wir auf einen Stadtbummel. Wir waren nur noch fertig. So soll es nicht mehr weiter gehen, da sind wir uns einig. Motorradfahren ja, aber nicht jeden Tag 8 Stunden und mehr.



 

Hier ging es von 4700 m üNN. runter auf 3600 m.
 
Der Asphalt hatte wohl für dieses Rind die richtige Temperatur.
Wieder ein glückliches Schwein!
 
 
Der ist noch in Benutzung!
Diese Schnellbaurücken sieht man hier sehr oft!
Schweine laufen hier fast vor jedem Haus herum. Wir haben sogar eins an der Leinen gesehen und andere, die in einer Schafherde mitliefen.
Der Alte wollte stand irgendwann neben mir und meinte Kontrolle und wollte Geld, ich lachte und ließ ihn reden, er setzte sich wieder und gut.

4 Gedanken zu „17.12.2018 Von Carhuaz nach Huanuco“

  1. Hallo Ihr Zwei, die Bilder sind klasse und die Berichte machen Lust auf mehr. Es sieht nach vielen tollen Erlebnissen aus. Und Euch geht es gut, das sieht man. So viele Bilder und Eindrücke. Hier ist es grau, aber wir genießen den Weihnachtsmarkt und das „Faulsein“.
    Weiterhin viel Spaß beim Fahren und dem Bilder sammeln
    Heinz & Doris

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