15.02.2019 Rio de Janeiro Tag 1

Heute Morgen habe ich nett mit meiner Vermieterin gefrühstückt und dabei eine sehr nette Unterhaltung gehabt. Ihr Sohn ist sechs Jahre alt, ich habe heute gefragt. Er geht in der Nähe auf eine Privatschule von Montags bis Freitags. Sie sagt auf die öffentliche Schule wolle sie ihn nicht geben. Sie und ihre Familie sind davon überzeugt, dass das Land mit dem neuen Präsidenten einen guten strengen Präsidenten bekommen wird. Wenn ich mich dann an die junge Frau in Kolumbien erinnere, die wegen ihrer sexuellen Neigung, aus Angst vor Verfolgung, aus Brasilien geflohen ist, sieht man mal, wie unterschiedlich die Leute doch sind und denken. Dann bin ich heute mit dem Fotoapparat nochmal vors Haus und liefere nun die richtigen Aufnahmen von außen. Danach ging es gute 50 Meter den Berg hoch und die bekanntesten Treppen von Rio hinunter. Hier kommen alle Touristen irgendwie her. Anschließend ging es per Metro zur Copacabana raus. Alles kein Problem, wenn man erkennt, dass die Bahn irgendwie nicht dorthin fährt wie man möchte. Also habe ich junge Leute gefragt und die haben mir dann bestätigt, dass die Bahn eine Haltestelle vorher abbiegt. Ich mußte eine Station vor der letzten aussteigen und 1 Minute warten, dann kam die rote Linie und die fuhr an mein Ziel. An der Copacabana wurde ich dann auch wieder ins Leben zurück geholt. Es war bedeckt, so umwerfend fand ich es auch nicht und dann kam auch noch Regen dazu. Der Calpi schmeckte auch um 13:00 Uhr schon und kostete gerade mal 2,-€. Um 14:00 Uhr wurde ich durch einen Bus und meinen Guide für die heutige Tour dort abgeholt. Die Tour mit Get Your Guide hat mich dieses Mal überhaupt nicht überzeugt. Meine guten Erfahrungen aus Spanien und Ungarn wurden diesmal nicht bestätigt. Die Abholung klappte, die weibliche Führung war auch nett. Wir sind dann mit dem Bus einmal durch Rio gefahren, einmal um das Maracanau Stadium herum, ohne Anhalten und reinsehen, dann einmal an der Aufbaustelle für den Sambadrom vorbei und dann nur noch zum Regenwald. Dort ausgestiegen und mit der Zahnradbahn durch den Regenwald zur Christus Statue hochgefahren. Dort auch keine großen Infos. Nach einer Stunde sollten wir wieder am Treffpunkt sein und von dort ging es dann wieder zum Abholpunkt zurück. Die allgemeinen Infos zum Stadion und zur Stadt sowie alles andere waren mehr als dürftig. Die 39,-€ die diese Führung ohne die Zahnradbahn gekostet hat, war sie nicht wert. Gut Morgen geht es schon um 10:30 Uhr mit Free- Walking durch das Zentrum und meinen Stadtteil, ich werde berichten.

Jetzt dürfte für jeden klar sein, warum ich der Frau geglaubt habe, die gesagt hat, dort ist kein Hostel. Es ist tatsächlich das Eckgebäude, mein schwarzer Rennwagen steht davor. der zweite Fensterladen im Erdgeschoß war mein Zimmer.

Die Treppe die alle sehen wollen!





Der Hügel wo ich gewohnt habe.
Eindrücke aus der Stadt.

Die Metro von Rio, relativ wenige Verbindungen, mit Bussen geht hier mehr.


Die Copacabana!
Die von allen erwarteten Strandnixen habe ich auch gesehen!

Mitten in der Stadt liegen überall mal Menschen rum und schlafen.Samstag ist irgendein Endspiel hier im Stadion, die Leute stehen Stunden für Eintrittskarten an.
Hier findet dann der Sambacontest statt, zur Zeit wird noch fleißig aufgebaut.

Ein Baum mitten in der Stadt. Er hat glaube ich mehr Luft als Erdwurzeln.


Ich hatte mir die Statue wesentlich imposanter vorgestellt.

Für das richtige Bild machen die alles hier!
So würde manch einer zu Hause nicht rum laufen.
Das Stadion aus 700m Höhe!
Bei schönem Wetter muß der Blick traumhaft sein.
Angeblich kommen hier in der Hauptstoßzeit bis zu 50000 Menschen pro Tag hoch, für mich unvorstellbar. Aber auch meine Vermieter meinten, es wäre wohl möglich.

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