31.12.2015 Salta nach Humahuaca

Schade, die Unterkunft in Salta, diese kleine Oase in quirligen Stadt, zu verlassen war schon schade. Aber bis zum 02.12.16 ist das Hotel geschlossen, sonst wären wir wohl zu Sylvester hier geblieben. Von Salta ging es stramm weiter nach Norden. Die Straße war sehr gut und wir konnten richtig Kilometer schaffen. Später wollten wir eine Pause machen und suchten verzweifelt nach einem Cafe oder einer Bar, aber scheinbar gab es so etwas hier im Norden nicht mehr so oft oder sie waren alle zu, weil ja Sylvester war. Wir mußten auf eine richtige Pause dann tatsächlich verzichten. Auf dem Weg zu unserem heutigen Ziel in Humahuaca wollte Carsten eigentlich noch eine der Urstätten eines Indianerstamms besichtigen, diesen suchten wir erst vergeblich an der falschen Stelle. Wir suchten, nachdem wir einer Ausschilderung gefolgt waren diese Stätte auf einem Berg, natürlich mit Schotter, die Straße wurde zum Weg und der Weg war zum Schluß eine Art kleines Flußbett mit großen Kieselsteinen geworden. Ich fand die Straße mehr als bescheiden. Kudret war schon recht früh umgedreht. Carsten hielt zwar auch bis oben durch, war aber auch durchgeschwitzt und nicht erfreut über die Straße. Nur Sabine war begeistert, für ihre alte 800er BMW war es wohl alles kein Problem. Sie fuhr die Strecke fast wie auf einer Teerstraße, absolut unglaublich. Anschließend beim Tanken im Ort wollte sie glatt nochmal diese sch…. Strecke fahren, wir schauten ungläubig drein. Carsten fand die gesuchte Indianerstätte dann aber noch und war sehr enttäuscht, da es mehr als übersichtlich war. In Humahuaca angekommen suchten wir dann eine Bleibe, wie immer. In einer kleinen Seitenstraße fanden wir auch schnell eine recht schöne sehr saubere Unterkunft, leider nur mit einer Abstellmöglichkeit für die Mopeds auf einem öffentlichen Platz in 250m Entfernung. Carsten hatte so etwas schon geahnt und sucht parallel schon einen weitere. Und er hat sogar eine grandiose Unterkunft gefunden. Wenige Gehminuten von der Kernstadt des Ortes entfernt sin wir wieder sehr schön untergekommen. Sylvester und wir hier, was machen? Nachdem wir Essen waren setzte die Müdigkeit ein, so daß wir beschlossen schon mal etwas zu schlafen um dann zum Jahreswechsel, auf der Brücke  die zu unserer Unterkunft führte das neue Jahr zu erleben. Zum Feuerwerk sind dann aber nur noch Sabine und ich gegangen. Kein Unterschied zu einem Feuerwerk zu Hause. Allerdings war das Spektakel hier nach 20 Minuten vorbei und danach nur noch wenige Böller zu hören. Das Feuerwerk wurde von einem starken Gewitter ohne Regen aber mit grandiosen Wetterleuchten begleitet. Der Jahreswechsel in Südamerika war geschafft.

Humahuaca1

Humahuaca2

Humahuaca3

Humahuaca4

 

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