29.12.2018 Von Ollantaytambo nach Cusco

Die Strecke war schnell zurückgelegt. Um 10:20 Uhr waren wir schon an der Unterkunft und sind direkt von hinten ans Garagentor gefahren! Unsere Vermieterin war ganz irritiert, dass wir hier hinten standen und mußte erstmal ihren Mann holen. Wir stellten erstmal nur unsere Sachen unter, da ich sehen wollte wie ich zu der Werkstatt die BMW in Cusco macht komme. Im Netz hatte ich bei der Suche nach einem BMW Händler in Cusco diese Werkstatt gefunden. Das Navi führte uns direkt bis vor die Tür. Ich fand nirgendwo ein Schild, alle Türen waren verschlossen. Wir gingen zu Fuß um die Ecke auf die Hauptstraße, suchten dort aber fanden nichts. Ich versuchte ihn anzurufen, dieses schlug aber fehl, es ging nur ein Anrufbeantworter dran, auf dem man aber keine Nachricht hinterlassen konnte. Aus einem Hauseingang kam dann ein Mann, den fragte ich nach Moto Marquez Servicio und er zeigte auf ein verschlossenes Gitter. Über der Mauer lag ein zusammengebrochenes Banner, auf dem stand wohl auch der Name. Ich nahm das Handy raus, machte die Internetseite auf und stellte fest, dass ich auch laut seinen Fotos genau vor seinem Laden stand. Nun gut, es ist geschlossen und ich hatte ihm die Wahl zwischen heute Samstag und Sonntag gelassen. Er hatte sich für Sonntag entschieden und ich zugestimmt. Leider hatten wir noch keine Zeit verabredet, so dass ich nun auf eine Rückmeldung von ihm warte. So fuhren wir wieder zur Unterkunft zurück. Vorhin als wir von der Unterkunft aufgebrochen sind hatte ich an der Ecke einen Schuster mit seinem Karen stehen sehen. Sofort dachte ich wieder an meinen Tankrucksack. Die Grundplatte vom Tankrucksack hat eine aufgenähte breite und lange Schlaufe, welche bei unserem Ausrutscher im Matsch fast komplett abgerissen war. Unter dem Tankrucksack befindet sich eine stabile Lasche die unter diese Schlaufe geschoben wird und zur Stabilisierung dient. So hielten wir an der Ecke an, ich baute die Grundplatte und den Tankrucksack ab und ließ sie bei dem Schuster nähen. Sabine war die letzten Meter mit dem Moped zur Unterkunft vorgefahren und ich folgte ihr anschließend zu Fuß, max. 80 Meter. Die Grundplatte von diesem tankrucksack ist eine Konstruktion die Wunderlich wohl mit heißer Nadel hat nähen lassen. Denn ich habe schon zweimal eine neue bekommen, weil Nähte oder Klett schon nach kurzer Zeit defekt waren. Auch diese werde ich erneut reklamieren. Als Beweis durfte ich von dem Schuster ein Bild machen. Gekostet haben die vier Nähte umgerechnet 2,60 €, ich vermute die halten besser als die Originalen. An der Unterkunft wurden wir in die Unterkunft eingewiesen, wie es mit der Gemein-schaftsküche, Frühstück und vielen anderen Sachen so läuft. Endlich auf dem Zimmer, machten wir erstmal Mittagsstunde. Danach ging es in die Stadt, wir hatten Hunger. Die freundliche Vermieterin hatte uns einen Stadtplan gegeben und alle wichtigen Sachen in der Nähe eingezeichnet. Auch wo es gute Restaurants gibt die nicht ganz so teuer sind. So  eins haben wir dann auch gewählt. Für das Menü, welches für jeden von uns aus einer Vorspeise, einem Hauptgericht, einem Nachtisch und einem Glas Limettensaft bestand haben wir dann 52,-SOL bezahlt, dass sind umgerechnet ca. 13,50 € bezahlt. Und es hat sehr gut geschmeckt. Danach zogen dicke Wolken auf und wir machten uns auf den Heimweg. Schnell noch einen Geldautomaten geplündert und im Supermarkt etwas eingekauft. Leider schafften wir es nicht ganz trocken bis in die Unterkunft und mußten noch die Regenjacke und den Schirm für die letzten Meter nutzen.
Schneebedeckte Berge im Hintergrund.


Bauarbeiter bei der Pause, direkt an Ort und Stelle.
Der Retter für die Tankrucksackgrundplatte!

Die Plaza von Cusco!



Ein Inka-König

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