29.01.2016 Ankunft Hamburg

Wir waren heute die letzten Sechs, die wieder in der Heimat angekommen sind. Die Abgabe der Motorräder in Valparaiso ware unproblematisch. Der Agent war auch schnell ausfindig gemacht, so daß es hier überhaupt keine Schwierigkeiten gab. Wir mußten die Motorräder nur noch ins Warehouse etwa 20 Minuten fährt vor der Stadt bringen. Dort brauchten wir die Motorräder nur in einer Halle abstellen und mehr nicht. Keine Batterie abklemmen, nach Restbenzin im Tank hat auch niemand gefragt! Wenn ich nicht darauf bestanden hätte, daß wir eine Unterschrift für die Übergabe bekommen, hätten wir auch so gehen können. Carsten war nach der Abgabe nochmals im Warehouse und hatte ungehinderten Zugang zu unseren Maschinen, was uns doch etwas beunruhigt hatte. Niemand wollte wissen wohin er will und was er dort macht. Aber keine Sorge, die Maschinen haben wir fast unversehrt am 11.03.2016 in Hamburg wieder  in Empfang genommen. 

Ankunft in Hamurg
Ankunft in Hamurg

Zu Valparaiso sei noch angemerkt, daß wir an der Villa Kunterbunt vorbeigekommen sind, die auf uns aber keinen großen Eindruck gemacht hat. Ein Mitbewohner unserer Unterkunft (auch Motorradfahrer) berichtete auch nichts umwerfendes von dort. Valparaiso als solches war nicht so umwerfend wie ich es mir eigentlich vorgestellt hatte. Die Straßen waren sehr steil, so daß uns am nächsten Tag die Beine doch etwas schmerzten. Der Höhenunterschied in der Stadt war gewaltig. Auf unserem Weg, zu Fuß in die Stadt, wurden wir täglich von Einheimischen angesprochen, daß wir auf unsere Wertsachen, sie zeigten immer wieder auf die Photoapparate, sehr aufpassen sollen. Es ist uns aber nichts passiert.

Der oder besser die Rückflüge von Santiago de Chile nach Sao Paulo, von dort nach London und dann weiter nach Hamburg haben alle funktioniert. Etwas umständlich war der Erhalt der Tickets, da die Fluggesellschaft gewechselt hatte und sich erst nicht zuständig fühlte. Aber Beharrlichkeit zahlte sich aus. In Hamburg verabschiedeten wir uns bereits am Gepäckband, da draußen ja die Familien auf uns warteten.

Alles in Allem war es für uns und da glaube ich für Alle sprechen zu können eine ganz besondere Reise. In irgendeinem Bericht oder auch Kommentar stand: „Man kehrt anderst zurück als man gefahren ist!“  Diesen Spruch kann ich nur bestätigen.

Abtransport in die heimische Garage
Abtransport in die heimische Garage

Zum Schluss möchte ich mich bei allen, die zum Gelingen dieser Reise beigetragen haben recht herzlich bedanken und wünsche allen weiterhin gute Fahrt!

 

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