25.11.2017 Zweite Tag Aufenthalt Puerto de Mazarron

Heute habe ich mal bis 09:00 Uhr im Bett gelegen und bin dann zum Frühstück an die Küstenpromenade gegangen. Es stand deutlich Desayuno an der Bar, in der Karte auch  noch. Croissant, gab es nicht, mein Schokoteilchen gab es nicht, so blieb es dann bei nem Schinkenbaguette . Da hätte ich auch zu Hause nen Kaffee trinken können und Wurst hätte ich auch noch gehabt. Mit Masse sehe ich auch zu, dass ich mich selber versorge, ist sonst auch nicht bezahlbar. Was sich sonst an so einem Tag mit Unterkunft und Verpflegung, wenn man Essen geht, zusammen kommt, ist nicht unerheblich. Zumal das Benzin auch noch dazu kommt. Im Moment liegt der Schnitt so bei bei 65,-€ pro Tag. Damit bin ich absolut zufrieden. Unterhalt fürs Moped, also Reifen sind da aber noch nicht drin.

Nach dem Frühstück ging es dann aufs Moped Richtung Cartagena. Ich hatte gestern auf einer Karte gesehen, dass in der Nähe eine Festungsanlage hoch oben über dem Meer sein soll. Ich bin natürlich gleich wieder zu weit gefahren, ich dachte es wäre wesentlich weiter entfernt. Die Entfernungen hier kann ich durch die Bebauung und die mangelnde Ortskenntnis überhaupt nicht einordnen. Zumal ich heute auch nach Gefühl und nicht mit Navi gefahren bin. Als ich irgendwo angehalten habe um genauer nachzusehen, hielt sofort ein spanischer GS-Fahrer an und erkundigte sich, ob ich Probleme hätte. Ich erklärte ihm was ich suche und er erklärte mir, dass die Festung an der Straße nach Puerto de Mazarron liegt. Also eigentlich von dort wo ich gekommen war. Es gab nur noch eine kleinere Straße als die, die ich gefahren war. Der folgte ich nun und kam nach einigen Kilometern in der Nähe der Festung Bateria de El Jurel an. Insgesamt bin ich wohl 2-2,5km dann den Weg zu Fuß gegangen. Ich hatte heute nur leichte Bekleidung gewählt, so dass e kein Problem war. Die Festungsanlage bzw. die Geschütze hier oben waren schon grandios. Irgendwo habe ich auch gelesen, dass ein Geschoss fast eine Tonne gewogen haben soll. das ist eigentlich unvorstellbar, wenn an sich die Lage der Geschütze ansieht und sich fragt, was müssen die gemacht haben um die Munition hier rauf zu bekommen.  Die kleineren Geschütze waren so konstruiert, dass dort hinter Aufzüge für die Munition waren. Ich habe versucht diese zu fotografieren. Bewegt wurde die kleineren Geschütze mit Druckluft, die Druckbehälter sind deutlich erkennbar. Vielleicht wurden aber auch die Schlagbolzen bzw. die Zündvorrichtungen damit ausgelöst. Wie die großen Geschütze bewegt wurden kann ich leider nicht sagen, bestimmt mit großen Motoren über Zahnkränze. Das Wetter schlägt auch hier etwas um, es ist etwas bedeckt, trotzdem noch angenehme 14 bis 18°C. Auch für die nächsten Tage ist bedecktes Wetter angesagt und sogar am Wochenanfang Regen. Morgen ist Sonntag, da mach ich mal das Schild an die Tür und bleibe liegen.






Die Reichweite habe ich nicht gefunden!




Bei so einem Rohr staunt auch der Harley Fahrer!





Die Serpentienen gehen bis unten ans Wasser!




Hier und folgend, der Munitionsaufzug!




Evtl. wurden damit auch die Schlagbolzen ausgelöst, ich bin mir nicht sicher.







Hier suchen die Außerirdischen nach Landeplätzen!


In der Mitte liegt ungefähr Puerto de Mazarron!
Das wird doch wohl nicht regnen!

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