22.11.2018 Von San Agustin nach Popayan

Die erste Anzeige vom Navi bei mir waren 833 km Fahrstrecke. Bestimmt vier Mal habe ich das Ziel gelöscht und immer wieder die 833 km bekommen. Dann habe ich unbefestigte Straßen vermeiden rausgenommen und dann waren es nur noch 133 km. Wie gestern schon berichtet, wir waren auf den Zustand der Straße gespannt. Beim Frühstück, welches wir heute morgen mit Sabine und Max zusammen eingenommen haben erfuhr Uli vom Nachbartisch, dass in den Nationalparks die Straßen nicht geteert werden dürfen. Endlich mal eine Aussage die auch nachvollziehbar war. So kam es dann auch. Nach ca. 23 km, Uli hat aufgepasst, wurde die Straße dann unbefestigt. Sie wurde noch ein kurzes Stück wieder befestigt und dann wieder unbefestigt. Zuerst ließ es sich auch sehr gut fahren, dann kamen aber doch erhebliche Löcher hinzu. Und irgendwann wurden Teile der unbefestigten Straße naß und matschig. Das Fahren wurde richtig interessant. Den größten Teil der unbefestigten Strecke haben wir im Stehen zurückgelegt. Wir machten auch wieder Pausen dazwischen, die Strecke war schon fordernd, vor allem an Aufmerksamkeit. Gestartet waren wir um 09:15 Uhr und in Popayan waren wir gegen 14:00 Uhr. Die Pause abgezogen haben wir für die Strecke gute 3,5 Stunden gebraucht. Wir waren aber auch zügig unterwegs und der Verkehr war recht übersichtlich.

Eine extrem steile Straße in San Agustin.
 
Ein Weidezaun als Wäscheleine.

Tiefe Schluchten.



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