19.12.2018 Von Huancayo noch Paracas

Um 08:30 Uhr saßen wir schon auf dem Motorrad. Das Navi hat heute morgen kurzfristig eine andere Route gewählt als ich eigentlich fahren wollte. Ich merkte es, schaute auf die Karte und sah, dass auch diese Variante möglich ist. So entschieden wir uns für die Neue. Es dauerte fast eine gute halbe Stunde bis wir aus dem Ort draußen waren. dann ging es immer zwischen den Bergen durch. Ich äußerte schon die Vermutung es könne so bis ans Meer, bzw. den Pazifik so weiter gehen. Doch es kam anders. Wir mußten nach rechts abbiegen und dann ging es in die Berge und zwar nicht zu knapp. Irgendwann kamen wir in einen Ort, durch den das Navi wieder merkwürdige Wege suchte. Im Ort gingen die Straßen dann auf einmal  in Schotter über und sie blieb auch Schotter nach dem Ortsausgang. Vor uns fuhr eine kleiner Lkw dessen hintere Ladetür immer auf und zu schlug, ohne dass es der Fahrer merkte. Ich konnte ihn dann überholen und hielt ihn an, weil er unsere Zeichen nicht verstanden hatte. Er bedankte sich und wir fuhren weiter. Das Navi zeigte noch über 300 Kilometer an und die Straße war richtig schlecht. Nur sporadisch waren noch Teerfetzen zu sehen. Sonst leider mehr Schlaglöcher als Piste. An einer Weggabelung hielten wir an um etwas zu trinken und die Karte zu studieren. nach der karte entschieden wir uns für den linken Weg. Gerade als wir aufsteigen wollten hörte ich, dass der kleine Lkw kommt. Ich schnappte mir die Karte stellte mich mitten auf die Straße und hielt ihn an. Ich fragte ob es der richtige Weg links sei oder ob wir lieber rechts fahren sollten, weil dort schon Teerdecke zu sehen sei? Er sagte ganz klar wir sollen auf jeden Fall rechts fahren. Wir zogen uns an und befolgten seinen Rat, er fuhr übrigens auch in der Richtung. Kurze Zeit später überholten wir ihn dann, genauso wie einen roten Toyota Pickup der uns dann noch 240 Kilometer begleitete. Den ganzen Tag waren wir immer jenseits der 3500 m üNN. unterwegs. Nun ging es auf 4000 m und blieb so für fast 100 Kilometer. Das Höchste heute war um die 4800m üNN., hier war es dann aber auch nur noch 8°C. Die Aussicht hier oben war überwältigend. Wir freuten uns sehr diesen Weg gewählt zu haben.  Später ging es dann recht zügig hinunter. Ein Stück war dabei, da sind wir von 4800 auf 3200 in nur 10 km runter gefahren. Die Arme haben mir schon vom Serpentinenfahren weh getan. Kurz vor der Küste überholte der rote Pickup uns bei einer Pause und kurze Zeit später saßen seine Insassen am Straßenrand bei einer Pause und winkten als wir vorbei fuhren. Unser Ziel erreichten wir noch bei Tageslicht gegen 18:00 Uhr, nach knapp 10 Stunden und ca. 440 Kilometern. Wir gingen noch in den Ort um etwas zu Essen und ein paar Getränke zu kaufen. 

Weiter Bilder folgen, nur hat leider die Version 5.0.1 von WordPress das hinzufügen von Bildern massiv erschwert, so dass ich nun wieder jedes Bild einzeln einfügen muß. Wenn ich das geahnt hätte, würde ich immer noch mit der Version 4.9.0 arbeiten.
Da ich mir die ganze Sache nicht erklären konnte, habe ich einfach nochmal die Aktualisierung durchgeführt. Und siehe da, diesmal poppte eine Seine von WP auf in der man den Classic Editor aktivieren konnte. Somit kann ich wie gewohnt weiter arbeiten, welch ein Glück.









 


 

 
Hier wurde die Straße auf der Hochebene repariert. Als die uns kommen gesehen haben wurden wir sofort durchgelassen. Auf der anderen Seite mußten noch einige Autos etwas rangieren, damit wir durchpaßten und konnten direkt weiterfahren. Zum Glück, manchmal machen die so eine Baustelle auch mal eben für längere Zeit dicht.
















Hier mußte ich das Navi mal wieder zum Leben erwecken. Gelegentlich wenn der Satelieten-empfang gestört ist steigt es aus. Es läßt sich dann auch nicht wieder einschalten. Ich nehme dann den Akku raus, drücke den Einschaltknopf, damit der restliche Strom auch noch weg ist und setze alles wieder zussammen

Endlich der Pazifik und warm ist es auch!

 

2 Gedanken zu „19.12.2018 Von Huancayo noch Paracas“

  1. Hallo Sabine, hallo Michael,

    wir lesen eurer Reisetagebuch. Ist ja ganz schön abwechslungsreich und abenteuerlich !

    Als Weihnachtgruß haben wir am Mittwoch ein spanisches Weihnachtslied von Jose Feliciano (Feliz Navidad) für euch eingespielt. Ich sende es an Sabines Mailadresse, ich hoffe, ihr könnt die Mails in Südamerika abrufen.

    Frohe Weihnachtsgrüße aus Deutschland von Saxcess

    1. Hallo liebe Saxcessler, vielen Dank für die musikalischen Weihnachtsgrüße. Das klingt ja gut. Ihr könnt Euch kaum vorstellen, mit wieviel Weihnachtsdeko man hier konfrontiert wird und wie oft elektrische Illumination auch noch mit elektrischen Weihnachtsliedern hinterlegt ist. Da tut „handmade“ wirklich gut!
      Wir wünschen euch allen auch schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins neue Jahr.
      Viele Grüße, derzeit vom Pazifik, von Sabine und Micha

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