19.04.2018 Von Berat nach Bar in Montenegro

Die Unterkunft und die Verpflegung in Berat waren prima. Das Zimmer für drei zwar etwas klein aber eigentlich ausreichend zum Schlafen. Der Preis war sehr gut, wir zahlten für die Übernachtung nur 35,- € inkl. Frühstück und für das Abendessen inkl. Getränke auch nur 25,-€. Und alles hat hervorragend geschmeckt. Hotel Klea in Berat. oben auf dem Berg, ist die Empfehlung. Die Motorräder waren wie immer schnell gepackt. Unten in der Stadt habe ich dann etwas Luft auf den Hinterreifen nachgefüllt. Der Nagel steckt immer noch drin und wenn er so wenig Luft raus läßt bleibt er auch drin. Es ging dann auf großen Straßen für albanische Verhältnisse Richtung Montenegro. Gestern begeisterte uns das Land noch mit grandioser Landschaft, hier unten war davon nichts mehr zu sehen. Irgendwann muß ich hier noch mal her und mir das Hinterland ansehen. Für diese Reise muß es so erstmal mit einer Stippvisite ausreichen. Die Sonne gibt wieder alles, so schwitzen wir wieder nicht schlecht. Alle Reisverschlüsse sind schon offen und trotzdem ist es noch recht warm. Kurz vor der Grenze, nach einer Kaffeepause, versuchen Ulli und Arno das restliche albanische Geld beim Einkaufen auszugeben. Es fällt wirklich schwer die 17,-€ für Lebensmittel, die wir auch schaffen können auszugeben. An der Grenze von Albanien nach Montenegro angekommen der Schreck. Eine bestimmt 150m lange Schlange und brütende Hitze. Wir haben kaum angehalten taucht neben uns ein Mann auf und winkt wir sollen ihm folgen. Er läuft langsam voraus und wir folgen ihm links an der Schlange der Autos vorbei. Vorn am Kontrollbereich angekommen geht er zwischen den Containern und dem festen Gebäude einen recht schmalen gang entlang, vielleicht 1,5 Meter breit. Wir folgen ihm mit lautstarkem Getöse. Unsere Motorräder sind in dieser engen Gasse recht laut. Dann bleibt er an einem kleinen Fenster im Container stehen und sagt hier ist die albanische Abfertigung und zeigt zwei Meter weiter und erklärt, dass dort die Abfertigung von Montenegro sei. Etwas unwohl ist mir hier schon mit dem Motorrad anzustehen, wir sind nicht mal abgestiegen. Ein freundlicher Herr nimmt meine Papiere entgegen kontrolliert sie und reicht sie durch eine Luke in der Wand an seine Kollegen aus Montenegro weiter. Dieser haut tatsächlich einen Stempel in den Reisepaß und reicht ihn wieder heraus. Das war alles, ohne in der Hitze stehen zu müssen. Ähnliche hilfsbereite Herren kannte ich auch schon von anderen Grenzübergängen und so bekam der hilfsbereite Herr natürlich auch ein paar Euro in die Hand gedrückt. Er bedankte sich vielmals und wünschte uns weiterhin eine gute Fahrt. Bis zur Unterkunft war es nicht mehr weit. Unterwegs tankten wir noch und versorgten uns wieder mit Bargeld in Euro. Ja, in Montenegro zahlt man mit Euro. An der Unterkunft angekommen, hatte ich absolute Zweifel ob wir hier das Richtige gebucht haben. Von Oben, die Unterkunft liegt an einem Hang zum Meer hinter, sah es nicht sehr schön und einladend aus. Die Vermieterin erwartete uns bereits. Ich hatte ihr unsere Ankunftszeit mit 15-16:00 Uhr angekündigt und es war nun 15:25 Uhr, also waren wir gut in der Zeit. Arno und Ulli blieben erstmal oben stehen und ich ging mit der frau hinunter um die beiden Appartements in Augenschein zu nehmen. Anschließend ging ich wieder hoch und sagte zu den Wartenden, dass ich nicht wisse ob es alles so richtig sei, was wir  bzw. ich hier gebucht habe. Große Augen schauten mich an und wir gingen gemeinsam hinunter. Als die Beiden dann die Zimmer sahen waren sie sehr beruhigt. Wir wohnen mit traumhaftem Ausblick in ganz einfachen Appartements direkt am Meer. das Meer ist gerade mal 10 Meter entfernt und 5 Meter tiefer über eine Treppe direkt von der Terrasse zu erreichen. Die Unterkunft mit einem Preis von 22,50€ pro Nacht und Appartement überzeugt uns und so sagten wir der Vermieterin gleich für eine weitere Nacht zu. Hier wollen wir uns etwas von den Strapazen der Reise erholen. Ich bin wenig später mit Arno gleich erstmal ins Mittelmeer. Es war sehr angenehm und eine tolle Erfrischung nach der warmen Fahrt.







In Albanien fahren 70% Mercedes Benz unglaublich!


Hundehütten gab es hier öfter zu kaufen!


Die Beiden ziehen mit ihrem Mischer am Rand der Hauptstraße entlang!


So kann auch ein Hotel aussehen.




Der Blick aus meinem Zimmer, einfach schön!
Der Blick von der unteren Terrasse! 

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