17.11.2018 Aufenthalt Salento /Kaffeeplantage

Wir haben uns gestern Abend kurzfristig entschieden noch einen Tag länger in Salento zu verweilen. Auch hier kann man eine Kaffeeplantage besichtigen. Zuvor hatten wir uns mit der Überlegung getragen auf einer Plantage ein Zimmer zu nehmen um dann auch eine Führung zu bekommen. Die Kosten wären aber erheblich gewesen und somit entschieden wir uns für die Low-Budget Variante. Uns wurde gezeigt wie der Kaffee gepflanzt wird, die Zeiten bis zur ersten Ernte erklärt und in der Natur gezeigt. Dann durften wir selber durch die Pflanzen streifen und einige reife Kaffeekirschen pflücken. Dann wurden die Bohnen aus der Schale gedrückt und wir durften die klebrige Bohnen im Mund kosten. Die etwas schleimige Umhüllung zwischen der Aussenhaut und der Bohne schmeckte sehr süßlich. Daher ist es später sehr wichtig, dass die Bohnen beim Waschen von dieser klebrigen Schicht befreit werden, da sie sonst nicht richtig getrocknet werden können. Die gesamte Führung war hochinteressant und der Kaffee den wir anschließend dort serviert bekommen haben schmeckte vielleicht auch durch die Umgebung sehr gut. Vor der Führung hatten wir schon einen Espresso bekommen, da grummelte sofort der Bauch. Er war scheinbar sehr anregend für den Magendarmtrakt, zum Glück aber ohne Folgen. Auf der Kaffeeplantage trafen wir wieder einige Leute, auch Deutsche. Einer war mit dem Fahrrad unterwegs und fragte mich als er hörte, dass wir auch über Cusco kommen wann wir denn dort sind. Er wohnt wohl dort und bot an uns die Stadt ggf. zu zeigen oder auch mit Rat und Tat zu unterstützen. Ich gab ihm meine Visitenkarte und hoffe auf eine Rückmeldung von ihm. Den Weg, teilweise mega holperig legten wir mit dem Jeep zurück. An der Plantage angekommen fuhr plötzlich der Texaner der letzten Tage vor. Er wolle sich hierrunter durch die Berge schlagen, es wäre wohl kürzer. Seine Maschine war echt gut vollgepackt, er hat meinen absoluten Respekt. Andererseits fährt er allein und dass halte ich doch auf diesem Weg für sehr riskant. Wir wünschten ihm trotzdem eine gute unfallfreie Fahrt. Wir verbrachten den restlichen Nachmittag an der Unterkunft. Dort ließen wir uns unsere Versicherungsscheine, die wir per Mail aus Argentinien bekommen hatten, ausdrucken. Abends wollen wir wieder ins Dorf, dort werden seit gestern Buden und Bühnen aufgebaut. Morgen soll es weiter zur Tatacao Wüste gehen.

Wieder sehr leckeres Frühstück!
 



So fahren die Jeeps zu den Platagen und Palmen.




Junge Kaffeepflanzen


Kaffeekirschen
 

Bananen
Kaffeeblüten


Uli in den Kaffeebüschen



Ein Kolumbianer der in Miami lebt und nun hier Urlaub macht.
Struppi überwacht die Straße!

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