15.04.2018 Von Selianitika nach Distomo

Heute sollte es über Patras wieder auf der anderen Seite vom Wasser, dem eigentlichen griechischem Festland weitergehen. Es kam aber anders als gedacht. Wir fuhren noch bis Patras und merkten schon den heftigen Wind, es war außerdem bedeckt. Als wir auf die Brücke über die Meerenge zu fahren winkt ein Polizist! Die Brücke ist gesperrt, hier ist vorerst kein Rüberkommen möglich. Also ab in den Hafen, hier weht uns der Wind der langsam Sturmstärke bekommen hat fast vom Motorrad. Auch die Fähren fahren heute nicht zur anderen Seite. Wir suchen uns erstmal ein halbwegs windstilles Plätzchen. Dann wird das Hotel für heute storniert, zum Glück war es kostenfrei möglich. Dann entschieden wir uns für Alternative Korinth. Zwar ein riesen Umweg aber besser als hier im Sturm festzusitzen. Die Temperaturen waren noch recht hoch, trotz des Sturms. So ging es auf die Autobahn Richtung Korinth bzw. Athen. Zwischen Korinth und Athen hielten wir an und suchten uns ein neues Tagesziel. Es soll nach Distomo gehen, die Unterkunft wurde gleich per Handy gebucht. Die Straße zum Ziel sowie die Landschaft war nicht interessant. In den Bergen wurde es jedoch deutlich kühler. Zeitweise hatten wir um die 28°C und nun in den Bergen nur noch 16°C. Am Ziel war es dann zum Glück wieder wärmer obwohl es bedeckt war. An der Unterkunft angekommen wurden wir leider nicht erwartet. Auch per Telefon unter keiner der uns bekannten Nummern erreichten wir jemanden. Letztendlich rief ich bei Booking Com an und bat um Hilfe für eine evtl. Stornierung. Verena hieß die liebe Stimme bei Booking Com, ich glaube sie saß in Barcelona, von dort kam dann jedenfalls der Rückruf. Verena hatte es auch nochmal versucht und dann doch jemanden erreicht. Zwei Stunden dauerte es noch bis wir die Unterkunft beziehen konnten. Die Vermieterin hatte unsere Anmeldung überhaupt nicht mitbekommen. Sie kam in großer Garderobe, wenn ich sie richtig verstanden habe hatte sie Taufe ihres Kindes. Gut an so einem Tag kann schon mal etwas schief gehen, daher haben wir auch kein Theater veranstaltet. Die Unterkunft war sonst auch wieder recht ordentlich. Ulli hat auch seinen Scottoiler bezwungen, damit seine Kette wieder geschmiert wird. 

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