14.04.2018 Von Olympia nach Selianitika(bei Patras)

Ein herrlicher Sonnentag erwartete uns und so ging es mit den typischen Kurven direkt weiter. Erstes Ziel war Kalavrita, dort wollten Arno und ich unbedingt auf den Höhenzug der ACT-Griechenland-Tour. Und wir haben es tatsächlich gefunden und geschafft. Ich fuhr vor und erkundete den Weg und wollte Arno bis zu meinem Standort oben nachholen. Arno, zum ersten Mal Offroad unterwegs fuhr prompt an mir vorbei und fuhr gleich bis ganz oben auf den Berg. Diesen Schwierigkeitsgrad hatte ich für ihn so nicht geplant. Ulli blieb sowieso unten, seine Maschine hat nicht die richtige Bereifung hierfür. Die Aussicht war grandios hier Oben. Er wartete schon bei Eiskaffee im Ort auf uns. Dann ging es Richtung Patras weiter. Mein Navi wollte immer noch nicht richtig funktionieren. Kurz vor dem Einstieg in den ersten Teil vom 2. Tag der ACT-Tour meldete es sich zurück. So fuhren wir doch noch in die Tour hinein. Am Anfang waren die Verhältnisse zwar schon sehr kritisch aber auch für Ulli noch machbar. Später fuhren Arno und ich allein weiter und Ulli nahm die Teerstraße über Patras zur Unterkunft. Es ging für uns dann sprichwörtlich über Stock und Stein. Im Hochgebirge endete unser Weg dann leider, da von mehreren Erdrutschen total verschüttet war. Unser Ausweichweg entpppte sich dann aber auch nicht als einfach. Wir mußten uns ca. 150m Weg von Hand bereiten. Es mußten die dicken Steine bei Seite geräumt werden, damit wir zumindest eine minimale Fahrspur hatten um den Berg hinunter zu kommen. Einige brenzlige Abschnitte folgten noch. Schließlich erreichten wir fast 1,5 Stunden später wieder die Zivilisation nah bei Patras. Eine betonierte Wasserdurchfahrt mit nur wenigen Zentimeter Wasserstand wurde mir dann doch zum Verhängnis. Ich konnte garnicht so schnell schauen wie das Motorrad unter mir wegrutschte und ich im Nassen lag. Arno, der etwas hinter mir fuhr kam mir gleich zur Hilfe. Aber ich stand schon wieder als er das Wasser erreichte und es ihm die Füße weg haute. Es war total schmierig hier im fließenden Wasser, obwohl es nur wenige Zentimeter tief war. Er fiel sehr unsanft auf seinen Allerwertesten und war froh seinen Helm noch aufzuhaben. Den selbst mit dem Kopf schlug er noch etwas auf. Anschließend  erreichten wir unsere Unterkunft gute zwei Stunden nach Ulli, der uns schon sehnsüchtig erwartete. Es kann ja auch mal etwas Offroad schief gehen. Aber davon berichte ich hier nicht nur von meinen eigenen Sachen. Abends gab es dann einen riesigen Grillteller und etwas Wein. Das Offroad-Debüt von Arno kann man wirklich nur als gelungen bezeichnen, ihm gebührt mein Respekt für die heutige Leistung. Die Bilder sprechen für sich!
















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