11.11.2018 Aufenthalt in Bogota

Es ist 07:30 Uhr und wir gehen wie gewohnt zum Frühstück. Ja, auch wenn Sonntag ist, wir müssen los, sonst schaffen wir das Programm nicht. Beim Frühstück bekommt Uli vom Kellner aber erstmal ein dickes Lob für seine Spanisch-Kenntnisse. Nach dem Frühstück geht es im schnellen Schritt zum Cerro De Monserate, einem Aussichtspunkt über der Stadt. Diesen erreicht man entweder über eine Zahnradbahn, eine Seilbahn oder zu Fuß. Wir entschieden uns für die Seilbahn. Es dauerte geschlagene 1,5 Stunden in der Warteschlange bis wir endlich hochfahren konnten. Die Gondel mußte auch bei jeder Fahrt an der Tür präpariert werden, sonst ließ sie sich wohl nicht schließen. Von Oben bot sich uns dann ein toller Ausblick über die 6,5 Millionen Stadt in 2640m üNN. Was hier an Menschen unterwegs ist habe ich noch nirgendwo zuvor erlebt. Das Schlange stehen in dieser Form erinnerte mich an die Expo in Hannover. wir machten ein paar Fotos tranken noch einen Kaffee der hier das Vierfache  als sonst kostete. Aber das Kaffee war auch toll gelegen. Auch für die Fahrt bergab mußten wir wieder in die Warteschlange. Zum Glück dauerte es nur eine gute halbe Stunde. Unten angekommen suchten wir sofort das Museum de ORO, das Goldmuseum. An der Seilbahn bekam Uli altersbedingt schon Prozente und am Goldmuseum bekamen wir dann Freikarten. Uli hatte seine Reisepaßkopie hingelegt und so gingen wir beide für über 62 Jahre durch. Das Museum war schon unglaublich. Was hier zusammen getragen wurde und vor allem aus welchen Zeiten, war  wirklich sehr beeindruckend. Besonders gefiel mir  die filigrane Arbeit mit der die Gegenstände teilweise verziert oder auch als solches hergestellt waren.  Nach dem Besuch im Museum ging es dann durch die Straßen bis zum Kongressgebäude, wo gerade eine Flaggenparade mit Militärkapelle statt fand. In den Straßen tummelten sich aber tausende Menschen, ohne jede Übertreibung. Es wurde alles angeboten, von Essen über Musik, Aerobic zum Mitmachen und vieles mehr. Viele Künstler stellten sich in Kostümen dem Publikum für Bilder oder führten Kunststücke vor. Alle 30m ertönte andere Musik in teils ohrenbetäubender Lautstärke. Wir tranken dann noch einen Kaffee und fuhren dann mit dem Taxi nach fast acht Stunden Stadtbummel zur Blogpflege in die Unterkunft. Später geht es dann nochmal zu einem  kleinen Imbiß los.

Alte ehrwürdige Gebäude inzwischen der Hochhäuser!

 
 
 
 
 

 
 
 

 

 
 
 
 

 
 
Auch hier steile Straßen!


 


Die Zuckerwattemaschine wird mit einem Benzinmotor angetrieben!

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