10.01.2019 Von Sucre nach Tupiza

Um 09:00 Uhr sind wir schon gestartet, es lagen 410 Kilometer vor uns. Die ersten 200 davon kannten wir ja schon, von der Fahrt nach Sucre. Wobei uns diese Richtung, vielleicht auch wegen der Sonne besser gefallen hat. Potosi ist ein absoluter Molloch, zumindest die Teile die wir sehen konnten. Einige Kilometer zog sich diese durch den Bergbau gezeichnete Landschaft dann noch Richtung Tupiza. Pause machten wir heute einmal im Nirgendwo, direkt an der Straße, es gab weit und breit nichts. Eine weitere Pause im ersten Ort in dem es überhaupt etwas gab. Dort hielten aber auch alle an. Dann hatten wir noch ca. 100 km zu fahren und man konnte aus der Entfernung schon sehen, dass am Horizont die Welt untergeht. Blitze zuckten unentwegt zu Boden. Die letzten 20 Kilometer habe ich dann noch richtig Gas gegeben. Wir haben es dann tatsächlich trocken nach Tupiza geschafft. Eigentlich wollte ich, dass bereits gebuchte Hotel schon absagen. Die hatten mir auf die Parkplatzreservierung für das Moped mitgeteilt, dass obwohl anders beschrieben, nur öffentliche Parkplätze am Hotel vorhanden sind. Ich das Motorrad aber etwas entfernt in einer privaten Garage unterstellen kann. Als wir im Hostel angekommen sind, sah das Zimmer und der Rest aber so gut aus, dass ich der entfernten Garage zustimmte. Den Mann mit dem Schlüssel für die Garage, typisches Stockmaß von 150 cm, (hier in Bolivien) nahm ich auf dem Motorrad bis zur Garage mit. Er war schon lebensälter, freute sich riesig mitzufahren und hatte dann aber doch Mühe wieder runter zu klettern. Letztes Mal haben wir 50 m weiter im Hotel gewohnt. Es sollte aber  20 € mehr kosten und in den Pool wollten wir eh nicht, also wurde die Sparfuchsvariante genommen. Die 410 km haben wir heute in gut 6 Stunden geschafft und die Landschaft war recht schön mit Kurven über Kurven durchzogen. Morgen geht es nach Argentinien rein für zwei Tage Durchreise.


Kurz hinter Sucre Richtung Potosi.





Mittagspause  an der Straße.

Potosi
Wieder eine Schweinerei!!!!!
Das Stadttor von Potosi.
Fahrt durch Potosi.
Nochmal Potosi
Bunte Teiche vom Bergbau, wer weiß was da drin ist.



Die Straße zieht sich in der Mitte bis zum Horizont.
Oh,oh,oh, ob wir es wohl schaffen?


Das Flußbett von Tupiza, hiervon gibt es Bilder einer Dakar-Rallye wo das ganze Flußbett mit Fahrzeugen und Wasser gefüllt ist.

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