05.12.2017 Lissabon nach Porto

So heute morgen ging es aus meiner schönen Unterkunft leider weiter. Ab auf die Autobahn, alles andere dauert sonst zu lange. So war ich gegen 15:00 Uhr ohne Zwischenfälle in Porto. Moped schnell in die Garage, die Sachen aufs Zimmer und ab in die Stadt so lange wie es noch hell ist. Bei der Einfahrt nach Porto bin ich über eine große Betonbrücke über den Fluß gefahren und habe die Stahlbrücken schon von oben gesehen. Diese Brücken wollte ich aber auch von unten sehen und bin sofort immer nur die Straßen runter gelaufen, weil dort irgendwo ja Wasser sein muß. Kurz vor dem Wasser habe ich mir dann in einem Touristenbüro noch schnell eine Karte von Porto geholt. Das Wasser habe ich schnell erreicht und konnte noch ein paar schöne Bilder machen. Die Stahlbrücke habe ich von unten und von oben besichtigt. Ich wohne wieder mitten in der Stadt, so dass alles fußläufig zu erreichen ist. Renovierungsstau gibt es in Porto noch erheblich, man arbeitet aber wohl da dran.
Zur Fahrt hier her gibt es doch noch etwas nachzutragen. Hier gibt es Strommasten die sich nach oben hin aufzweigen in zwei Spitzen. Somit haben die auch Querverbindungen und wesentlich mehr Streben. Diese Strommasten werden hier als Storchenhochhäuser genutzt. Unvorstellbar, in einem Masten habe ich 15 Nester gezählt, teilweise auch immer noch bewohnt. Leider kamen keine mehr als der Fotoapparat draußen war. Wetter war wieder schön, Temperaturen vo 9-18°C, der Himmel oft strahlend blau aber es sind schon die ersten Anzeichen von Wölkchen zu sehen. Das Wetter ändert sich.
Morgen gehts nach Braganca zum Einstieg in die ACT-Tour. Ich bin echt gespannt wie die so wird!
















3 Gedanken zu „05.12.2017 Lissabon nach Porto“

  1. Was für schöne stimmungsvolle Fotos Dir gelingen! Sicherlich auch ein Ausdruck von dem Wunsch nach Genuss, Ruhe und Neugier! Mir macht es Spaß, Dich zu begleiten!

  2. Hallo Micha,

    geht mir genauso wie Sabine. Porto hat sich kaum verändert und der Renovierungsstau war auch schon vor 25 Jahren so. Leider zu spät für dich aber ein nettes Zwischenziel nach Braganca wäre „Bom Jesu do Monte Braga“ gewesen. Ich wünsch dir gutes Wetter. Meine letze Erfahrung aus der Region war, das es sofort anfängt zu regnen wenn man mehr als 20 km von der Küste weg ist 🙂

    Viel Spass, Thomas

  3. Hey Micha, ja das ist sie – die Gegend die ich aus Porto in Erinnerung habe. Vielleicht war es ja auch die Stahlbrücke. Es gab jedenfalls noch keine Stahlbetonbrücke daneben! Und die Boote und Fässer waren größer, als wenn man damals auf dem Weg noch exportiert hat – diese Fässer wirken ja fast wie für den Hausgebrauch.
    Auf jeden Fall erinnere ich die Häuser mit den vielen Fenstern und schmalen Balkonen. Und ich habe die Blickrichtung auf die bebauter Uferpromenade noch vor Augen. Den Sanierungsstau gab es irgendwie damals schon, da ist in den letzten 30 Jahren mindestens genausoviel neu zusammengebrochen wie repariert worden ist. Aber es hat ja auch einen gewissen Charme (wenn man nicht selbst drin wohnt).
    Nimm Dir morgen was von der Sonne mit Richtung Braganca, die kannste auf der Tour bestimmt gut brauchen. Gute Weiterfahrt und (ein bisschen neidische) Grüße aus Braunschweig

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.