05.12.2015 Punta Delgado nach Puerto Natales

Nach einem hervorragenden Abendessen gestern gab es heute Morgen noch ein grandioses Frühstück. Es wurde Joghurt mit Schokoladenstreusel, Rührei, Spiegelei mit Würstchen sowie Käse, Kochschinken und Marmelade gereicht. Eine Unterkunft die sich wirklich gelohnt hat, sehr zu empfehlen. Endlich hat der Kontakt zu unseren anderen drei Mitreisenden wieder funktioniert, so dass die Gruppe nun wieder zusammen reisen konnte. Ja, es ist nicht immer einfach alles unter einen Hut zu bekommen, wenn als Kommunikation nur WhatsApp zur Verfügung steht, bzw. nur SMS. Das Wetter wesentlich wärmer als am Vortag. Wir zogen natürlich erstmal wieder alles an für 10-15°C . Im laufe der nächsten Stunden stellte es sich aber als Fehler raus, so dass wir uns unterwegs der dickeren Bekleidung entledigen konnten. Um und bei 20° C ließen sich gut aushalten. Zu Beginn unserer Fahrt heute mußten wir das erste Mal feststellen, wie gut es ist wenn man Reservekanister dabei hat. Eigentlich wollten wir weiter über Schotterstrecke nach Puerto Natales fahren, aber auf der Strecke hätte es  mindestens 150 km kein Benzin gegeben. Die nächste Tankstelle auf festen Strassen war auch noch min. 50 km entfernt. Zwei von uns fuhren aber schon 30 km auf Reserve, also Kanister raus und einfüllen. Wir entschlossen uns für einen Strecke über die  bzw. an der weißen Lagune entlang. Weiß habe ich nicht erkannt, Lagune auch nicht, aber es war wieder eine tolle Schotterstrecke. Eine Kaffeepause legten wir in einer ganz kleine Kaffeebude, so kann man es am besten umschreiben ein. Wir gut eingepackt, kommen in eine kleine Bretterbude mit Kanonenofen. Es war unvorstellbar warm, aber urig. Kudret hat dann als erster den Mate-Tee probiert und überlebt. Es spielte im Hintergrund Folkloremusik und Kudret deutete Bauchtanz an. Sofort war Begeisterung bei den relativ jungen Betreibern ausgelöst. Plötzlich tanzte Kudret mit der Wirtin und Simone wurde vom Wirt zum Tanz gebeten, eine tolle ausgelassene Stimmung. Zu Hause wäre so etwas nicht denkbar. Puerto Natales erreichten wir ohne Probleme. In der Stadt angekommen begann die Suche, erstmal nach einem Geldautomaten, dann nach einer Unterkunft. Die Preise hier waren total different, von 10,-€ bis 40,-€ pro Person und Nacht waren möglich. In Hotels nach oben natürlich keine Grenzen. In der Touristeninformation und bei einem privaten Vermittler versuchten wir unser Glück. Neun Reisende in einer Herberge unterbringen ist problematisch! Schlußendlich haben wir wir uns für Zelten auf dem Campingplatz in der Stadt entschieden. Dort angekommen war auch noch ein Zimmer mit vier Betten frei. Ich habe der Wirtin sofort das Geld in die Hand gedrückt und dann draußen gefragt, wer noch mit ins Zimmer möchte. Spontan meldeten sich zwei. Zwei weitere hatten dann auch nicht mehr den Drang zu zelten und suchten sich ein eigenes Quartier. Wir trafen uns dann noch in der City zum Essen. Zwei blieben auch dem Campingplatz und verpflegten sich selbst. Als Abfahrt für den nächsten Morgen wurde 10:00 Uhr abgemacht.

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                                                       eine Top-Adresse

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                                     Campingplatz mit Zimmervermietung

 

 

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