05.11.2018 Von Cartagena Richtung Santa Marta

Die Sachen waren seit gestern Abend schon soweit gepackt, dass es heute morgen gleich nach dem Frühstück los gehen konnte. Aus der Stadt ging es flott hinaus. Die Straßen waren in einem unerwartet guten Zustand, nur die ersten Kilometer waren abgefräst, so dass Uli öfter mal zum Vorderrad sah, ob denn auch alles klar ist. Wir kamen sehr gut voran, die Küstenstraße kommt einem an manchen Stellen wie eine Kamikaze-Flugstrecke vor. Sonderlich breit ist die Straße nicht und trotzdem fassen immer wieder einige Lkw-Fahrer den Mut zu überholen. Gut, sie haben die besseren Argumente und man macht schon Platz wenn einem so ein Geschoß entgegen kommt. Die großen Löcher im Straßenbelag fanden wir vornehmlich in den Ortschaften, aber dann auch richtig. Heute waren es dann insgesamt ca. 230 Kilometer. An dem ausgesuchten Hotel kamen wir schon gegen  13:45 Uhr an, leider konnten wir das Zimmer erst wesentlich später beziehen. So zogen wir kurzer Hand die kurzen Hosen schon im Innenhof an. Dieses wiederum führte dazu, dass die Damen der Rezeption dachten, wir wären schon eingezogen. Gefragt hatten wir zwar bei den Reinigungskräften, aber die sagten es dauert noch. Als wir gegen 15:00 Uhr fragten wann es denn nu endlich los gehen können vielen sie aus allen Wolken. Zu zweit redeten sie ohne Punkt und Komma auf mich vor Entschuldigungen ein. Schimpften auf das wir es noch nicht beziehen konnten und waren sehr betroffen. Wir zogen dann zum Strand und haben die Aussicht genossen. Morgen bleiben wir noch hier in Gaira kurz vor Santa Marta!

Erste Pause
Landarbeiter beim Plausch!
Tolle Tierhinweisschilder
 
 
 
Ein gigantisches Brückenbauprojekt!
 

Die Straße zwischen Meer und Sumpf, über 20 Km!

Überholmanöver der besonderen Art!


Hier leben Menschen umgeben von Wasser und Massen von Müll!



Uli wollte mal vor einem Justizpalast stehen!

Blogpflege vor der Unterkunft

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