04.12.2018 Von Guamote nach Cuenca

Auch heute war die Dusche wieder kalt, habe mich beim Frühstück auch beschwert darüber! Die junge Frau entschuldigte sich, wollte dann noch eine andere Dusche zur Verfügung stellen. Aber ich dachte ja es wird warm werden und hatte so eine sehr erfrischende kalte Dusche. Gestern Abend hatte ich irgendwann kalte Füße bekommen, warm war es in dem Zimmer nicht gerade. Als ich heute morgen aufs Navi schaute wußte ich warum. Guamote liegt auch auf über 3000 m üNN. Um 08:30 Uhr bin ich schon unterwegs gewesen. Die Landschaft war wieder atemberaubend. Die ersten Kilometer hätte man auch denken können, dass man durch die Lüneburger Heide fährt, es war auch alles recht eben und die seitlichen Hügel eigentlich nicht nennenswert. Dann ging es plötzlich wieder steil bergab, einfach unvorstellbar. Eine Hochebene die hier endete, man hätte auch denken können, dass hier Flachland ist. Wie unterschiedlich dieses Land doch ist und vor allem Südamerika. In Kolumbien hatten sie Wasser und Regen wie verrückt und im Norden von Ecuador auch. Hier auf der Hochebene wurden die Hänge mit Wassersprengern bewässert. Die Straße war wieder in einem recht guten Zustand, so kam ich wieder sehr gut voran. Nach gut 3,5 Stunden war ich schon in Cuenca bei BMW. Eigentlich wollte ich nur mein Getriebeöl wechseln lassen und nun ging die Abblendlichtbirne noch kaputt. Ja das Getriebeöl sollen sie wechseln um zu sehen ob irgendwelche Abriebsachen zu sehen sind. Ich habe das Gefühl ich höre ab und an, also nicht immer ein Geräusch vom Austrittslager zum Kardan. Es war mir gestern zum ersten Mal aufgefallen. Da ich hierher nicht so viel Strecke hatte und ein BMW Motorradhändler hier vor Ort ist, nutzte ich die Möglichkeit. Der Meister sprach sogar etwas Deutsch, er war mal als Austauschschüler  für ein Jahr in Eutin. So klein kann die Welt dann werden. Ich besprach die Sache mit ihm und brachte, weil die Werkstatt für 1,5 Stunden zu machte, Mittagspause, erstmal meine Sachen in die neue Unterkunft. Das Zimmer war schon fertig, so konnte ich direkt einziehen und sogar gleich noch dort Mittagessen bekommen. Um 15:00 Uhr fuhr ich wie verabredet wieder hin und ließ die Maschine dann dort stehen. Um 18:00 Uhr kann ich sie wieder abholen. Er bot an, wenn es dann nicht gut sein sollte, könnten sie auch vom Kardan her, das Getriebe aufmachen. Das wollte ich aber überhaupt nicht. Für mich ist nur erstmal wichtig, ob wo möglich Metallsplitter oder so im Öl sind. Davon hängt dann nämlich die weitere Planung ab. Vielleicht höre ich auch Geräusche die von wo anders kommen! Jetzt nutze ich die Zeit schnell für die Blogpflege. Zur Zeit komme ich mit dem Netbook hier nicht ins Netz, somit kann ich den Blog noch nicht in die gewohnte Form bringen und keine Bilder hochladen.  Jetzt muß ich erstmal zu BMW.
Getriebeöl gewechselt total klar ohne jegliche Abriebspuren, weiterfahren und nichts weiter bei denken. Mit 68,-$ für das Getriebeölwechseln und die Birne auswechseln, gut  ich hätte mir auch selber die Finger brechen können, war ich dann dabei. Vielleicht bleibt der Rechner jetzt auch im Netz, dann kann ich später noch Bilder hoch laden. Mein Freund Uli ist schon gut zu Hause angekommen, wie klein die Welt mit der Technik doch ist. Ich gehe erstmal ein Bier trinken, weil keine Metallspäne im Öl waren. Die Stadt ist einfach toll. Ich hatte ja schon etwas bei Tageslicht gesehen, aber auch im Dunkeln sind viele Gebäude nett anzusehen.

Wassersprenger im Einsatz.
Heidelandschaft

Und dann gings bergab!


Bei uns stehen überall Schilder wenn man mal über 400 m üNN. kommt, hier nicht mal bei über 3000 m üNN. .






 
Unbeschreiblich diese Täler.
 


Toll beleuchtete uralte Gebäude.

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