04.09.2021 von Thonon-Les-Baines nach Sussa

Gut ausgeruht wurde als Erstes das Navi von Thomas geprüft. Es hat über Nacht die richtige Karte drauf gespielt bekommen. Das Frühstück war für Frankreich spitze. Mit einer kleinen Ausnahme vielleicht. Irgendeiner meinte es hätte ruhig auch ein Frühstücksei geben können. Ich habe dann eins vom Buffet mitgebracht. Thomas sagt die sind nicht gekocht! Eine Pfanne hatte ich aber nicht gesehen. Wie die sind nicht gekocht? Ich halte das Ei in meiner Hand, irgend etwas sagt mir, es ist gekocht. Schwupps haue ich es vorsichtig mit einer Seite auf den Tisch. Das Brechen der Schale klingt wie bei einem gekochten Ei, doch dann erscheint flüssiges Eiweiß. Er hatte tatsächlich recht, die Eier mußte man sich selbst kochen. Das Gelächter am Tisch war groß. Nun weiß auch ich, man muß vorsichtig sein mit Eiern am Frühstückstisch. Das Wetter spielte zum Glück mit, es war trocken und gelegentlich brach auch die Sonne durch. Immer wieder begegneten uns Rally-Fahrzeuge mit teils ohrenbetäubendem Lärm. Meine Sorge, dass womöglich unsere Strecke von einer Sperrung für die Rally betroffen sein könnte war allerdings unbegründet. Wenn man hier in einem Tal fährt gibt es außer der Hauptstraße oftmals keine andere Verbindung zum Nachbartal. In einem solchen Fall fährt man dann die Strecke ganz zurück und muß ggf. einen riesen Bogen machen um wieder auf die alte Strecke zu kommen, so wie einige Tage später. Die Aussichten waren spektakulär und immer wieder nur schön. Etwas mehr Sonne wäre schön gewesen. Ungefähr 80 km vor Susa mußten wir nach rechts abzweigen aber Thomas gab Zeichen. Nach kurzer Beratung entschieden wir uns noch einen weiteren Paß in die Strecke einzubauen. Das Navi sagte 18 km, dass es Luftlinie war merkten wir später. So fuhren wir Kehre um Kehre und es dauerte und dauerte. Eigentlich waren wir auch schon an der Abzweigung bereit ins Tagesziel einzulaufen, nun denn. Nach ca. einer Stunde hatte wir das Ziel erreicht, den Col du Petit St. Bernhard mit 2188m Höhe. 
Warum die hier Bernhardiner Hunde aufgestellt sind ist für mich nicht klar, denn die Hunde kommen aus der Schweiz. 
Unser eigentliches Tagesziel Susa erreichten wir dann  recht erschöpft. Das Navi hatte morgens 6,5 Stunden Fahrzeit angezeigt, geworden sind es gute 8,5 Stunden. Wir waren heute alle froh im Bett zu liegen.

Das Frühstücksei!!!!!

Schön wenn man gute Freunde am Tisch hat.

         

 

 


Erstmal das Gepäcksystem von Carsten begutachten.


Die Unterkunft war prima.


Col de la Colubiere 1618m


Cormet de Roselend 1968m


Col du petit St‘ Bernhard 2188m


Col de I‘ Iseran 2770m


Col du Mont Cenis 2083m

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