03.01.2019 Aufenthalt in Puno am Titicacasee

Heute wurden wir an der Ecke zu unserem Hostel abgeholt und zum Hafen gefahren, ca. 500 m . Wir konnten die Frau nicht davon überzeugen dort hin zu Fuß zu gehen. Sie wiederholte nur, es sei im Preis inbegriffen. So stiegen wir in den Bus ein und zwei Minuten später wieder aus. Wir fuhren dann eine knappe halbe Stunde zu den schwimmenden Inseln auf den See hinaus. Dort wurde wir von einer Inselbelegschaft erwartet. Diese demonstrierten uns den Aufbau anschaulich mit Hilfsmittel praktisch. Auch wie die Inseln verankert sind. Anschließend bekam es einen Kaffeefahrtcharakter. Ist natürlich klar, die haben hier nur ihr Handwerk und das wollen sie auch verkaufen. Wir haben uns auch mal etwas gegönnt. Von dieser Insel ging es noch auf eine weitere mit einem Schilfboot. Dort wieder Aufenthalt um etwas zu kaufen. Anschließend ging es dann mit dem Motorboot wieder zurück. Insgesamt waren wir 3 Stunden für 15,-€ unterwegs. Zurück zur Unterkunft durften wir dann aber zu Fuß gehen. Danach sind wir zum Essen in die  Stadt. Sabine hatte einen ganz versteckten Eingang zu einem Restaurant gefunden. Ich bestellte Frikasse in der Hoffung etwas wie zu Hause mit Hühnchen und Reis zu bekommen. Es kam aber eine Schüssel mit Schweinefleisch und viel Suppe. Das Fleisch mußte ich mit Messer und Gabel noch zerlegen, so groß waren die Stücken. Außerdem waren schwarze Teile mit darin, es könnten Kartoffeln in dunkler Form gewesen sein, außerdem große Maiskörner sowie diverse Gewürze. Es war so gut gewürzt an Schärfe, dass ich beim Essen Schweißtropfen auf die Stirn bekam. Was es nun tatsächlich alles war kann ich nicht sagen, aber es war sehr lecker. Dann gab es den täglichen Regenschauer und die Fluten ergossen sich in der Straße Richtung See. In der Straße, weil die Bordsteine so hoch sind, dass die Regenmassen damit kanalisiert abgeführt werden. Zum Glück hörte es wieder auf und wir konnten fast trocken die Unterkunft erreichen. Unsere SOL gehen zu Ende genau wie unsere Zeit in Peru. Denn morgen geht es über die Grenze nach Bolivien, ich bin gespannt.

Die schwimmenden Inseln.
Das Mercedes Schilfboot, wurde so von den Einheimischen genannt.

Die boote werden nur durch zwei Paddel vorn links und rechts angetrieben.
Die Vorführung vom Inselbau.


Die Größe des Sees ist schon beeindruckend.
Im Hafenbereich dürfen Freizeitkapitäne auch mal Tretboot fahren.
Das Regenwasser wird von Straße zu Straße mehr Richtung See und ist unten fast wie ein Fluß.

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