02.01.2019 Vom Tinayani Cayon nach Puno

Die Nacht haben wir gut überstanden. Ich bin um kurz vor 07:00 Uhr schon raus und auf den Berg geklettert. Die Bilder sprechen für sich. Gegen 09:00 Uhr verabschiedeten wir uns von dem Bauern und wünschten ihm weiterhin gutes Gelingen mit seinen Hof, der Hospedaje und dem Museum. Wir wollten diesmal durch den Canyon ganz durchfahren und dann auf der anderen Seite über geteerte Straße nach Puno. Der Canyon war trotz Schotter, der sich noch auf fast 4600m üNN.  hoch schraubte recht gut zu fahren. Doch als wir an der Abzweigung zu der erhofften Hauptstraße ankamen war diese auch nur Schotter. Dieser Schotter war aber oft zu einem Waschbrett ausgefahren und so rappelte es fürchterlich. Der Versuch mit 60-80 km/h darüber zu rasen erschien erstens wenig hilfreich und zweitens zu gefährlich. So hatten wir mal wieder ein dickes Offroad Stück von ca. 80 Kilometern in 2,5 Stunden. Am Ende der Strecke lag auch nur ein Geisterdorf, so viel die ersehnte Pause wieder aus und wir fuhren bis Puno durch. Es waren insgesamt nur knappe 170 km aber die hatten es in sich. Das Hotel war schnell gefunden und bezogen. Dann buchten wir um die Ecke eine Tour für morgen zu den schwimmenden Inseln. Ich hatte von meiner morgendlichen Klettertour etwas durchgeschwitzt und noch etwas Wäsche der letzten Tag, so dass wir eine Wäscherei suchten. Diese solle hier aber nur in der Stadt im Zentrum sein. Also ab Richtung Zentrum. Sabine hatte irgendwann etwas Zweifel, ob wir denn richtig sind, wir diskutierten gerade. Da sprach uns eine Dame auf deutsch an, die aber absolut nach Peru gehörte. So fragten wir sie, wo wir eine Wäscherei find und auch das Zentrum finden würden. Sie bestätigte unseren bisherigen Weg. Wir bedankten uns und sie freute sich etwas deutsch zu sprechen und uns helfe zu können. 

Links die letzte Tür war unser Zimmer!
Aussicht von oben!
Der Vogel der im Berg hinter der Unterkunft lebt.


Mein treuer Begleiter bei der Klettertour!
Die Hospedaje von oben.

Diesmal bin auch ich durch den Fluß gefahren.

Viele der Bretter sind schon angeknackst!


Wir sind trocken geblieben!
Ein ganzer Hügel voller Palmen!


Erst neugierig und dann doch schreckhaft.

Teilweise erhebliche Ausspülungen.

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