01.11.2018 Aufenthalt in Cartagena

Es ist 04:00 Uhr und ich bin schon wach. Der Rechner ist zwar wieder hochgefahren hängt sich aber immer noch auf. Vor lauter Verzweiflung habe ich dann einfach mal das Gastkonto hochgefahren. Unglaublich es funktioniert, der Rechner scheint auf diesem Konto zu laufen!

Nachtrag: Der Schein hat getrügt, er lief ca. 2 Stunden, dann ging nichts mehr! Es folgte die radikale Kur, Format C!

Um 06:00 Uhr waren wir wieder hoch, wir sollten ja schon um 08:30 Uhr beim Agenten im Büro sein. Der Agent ist für die Abwicklung der Formalitäten zuständig. Wir bestellten uns ein Taxi über eine App. Uli hatte davon nur gutes gehört und so probierten wir sie aus. Anfänglich war auch alles prima, dann änderte sich plötzlich das Fahrzeug. Ein anderes trat an seine Stelle und brauchte plötzlich 8 Minuten länger. Dann wieder ein neues und letztendlich kam noch eine Rückfrage per Telefon. Anschließend wurde die Fahrt seitens des Taxis storniert. So stellten wir uns wie eigentlich üblich an die Straße und besorgten uns so ein Taxi.  Die App hat wenn sie funktioniert den Vorteil, Du bekommst mitgeteilt wie lange Du fährst, wer fährt, was es kostet und eigentlich soll es auch absolut verbindlich sein. Nun denn wir sind 15 Minuten zu spät angekommen, unser Taxi mußte zwar etwas suchen aber es  war aber kein Problem. Wir wurden sehr freundlich in der Agentur im 12. Stock aufgenommen. Getränke wurden uns angeboten. Dann ging die Mühle los, bzw. eigentlich schon beim Eingang ins Büro. Der Pass mußte raus und notiert werden, dann folgten einige Dokumente. Unsere selbst gefertigten Kopien wollte niemand haben. Man hatte ein eigenes System  für die Art der Kopien. Nach einer Stunde ging es dann per Auto los. Wir glauben es war eine Hafenbehörde die Transport oder Einfuhrbescheinigungen ausstellte. Hier mußten wir nur freundlich guten Tag sagen, der Pass wurde auch wieder drei Mal notiert, und bekamen unsere Dokumente gleich mit. Hier hatte der Agent, bzw. die Agentur schon gut vorgearbeitet, wir mußten wirklich nur persönlich abholen. Dann ging es weiter durch die habe Stadt zur Versicherung. Auch dieses war binnen 25 Minuten erledigt. Auf zur letzten Station an diesem Tag, dem Hafenbüro. Dort der übliche Akt, Pass raus, notieren und einen Zutrittsausweis erhalten um in den Hafen hineinzugelangen. Auch hier wurden wieder Papiere recht schnell ausgefüllt. Wir hatten ein sehr gutes Gefühl bei Philipe, der uns hier betreute. Überall wo wir hin kamen, kannte man ihn scheinbar, wir wurden überall freundlichst begrüßt und behandelt. Nach der Aktion Hafen brachte Philipe und zu unserer Unterkunft zurück und versprach sich zu melden, wann es denn weiter gehen wird. Hier muß nun aber angefügt werden, dass wir von einem Tag ausgegangen sind, um der Motorräder habhaft zu werden. Denn eigentlich wollten wir uns erst am Donnerstag beim Agenten melden, da wir durch intime für Freitag angekündigt waren und es wohl auch funktionieren sollte, wohl auch mit dem Samstag als Ausweichtag oder Zusatztag. Nun denn, es kam am Mittwoch noch ein Anruf, dass Philipe uns bis zum nächsten Tag 11.00 Uhr anrufen werde und uns dann mitteilt wann wir wo sein müssen. 
Aufbruch war morgens um kurz nach acht, nun waren wir wieder an der Unterkunft und es war 12:00 Uhr. Wie man es hier ohne Agent schaffen soll etwas aus dem Hafen zu bekommen, ohne Sprachkenntnisse, schier unmöglich. An der Unterkunft gab es erstmal Mittagessen. Direkt gegenüber von unserem Hostel ist ein Restaurant, es hat aber nur Mittags geöffnet und bietet Mittagstisch sehr preiswert an. Nachmittags kauften wir dann noch eine kurze Hose für mich, in der Jeans war es bei über dreißig Grad doch auf Dauer zu warm. Abends ging es in die Stadt, die fußlaüfig nur 20 Minuten entfernt liegt. Dort fanden wir einen Platz, mit mehreren Verpflegungsständen, Pizza, Burger, einen Mexikaner usw.! Man konnte hier bequem sitzen, direkt an der Hafeneinfahrt da Treiben beobachten und dabei ein Bierchen trinken und lecker essen.

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